Das Projekt beinhaltet eine möglichst umfassende Darstellung des einst existierenden zweiten deutschen Staates und der Lebens - und Arbeitsverhältnisse seiner Bürger. Unpolitisch in der Darstellung, aber manchen Denkanstoß gebend, sollen in unterhaltender Weise Einblicke in alle Winkel der Lebensverhältnisse gegeben werden, und dem Betrachter verdeutlichen, dass die DDR gar nicht so grau und trist war. Der geneigte Besucher aus den "gebrauchten" Bundesländern wird erkennen, dass sich manche Epoche sehr ähnelt und dass sich die Menschen mit den Gegebenheiten ihres politischen Regimes arrangieren mussten.
Das Projekt finanziert sich bislang ausschließlich aus privaten Initiativen und Unterstützung begeisterter Firmen, die die Chance wahrnehmen, sich im Rahmen der Geschichte auch bis zur Produktpalette in der heutigen Zeit zu präsentieren. Das Museum ist in seiner Art und Größe einzigartig in Europa. Wer dieses besondere Projekt zu unterstützen und dadurch einen Beitrag zur Erhaltung der Geschichte des Lebens im einst geteilten Deutschland zu leisten bereit ist, kann dies durch Spenden oder Übernahme von Gestaltungskosten durchführen.
Das Projekt zeigt auf 3500 qm und mit wechselnden Sonderausstellungen alles von ATA bis MZ. Die Mobilität, deren Beschaffung und Probleme werden ebenso erlebbar, wie die Arbeitswelt oder der Einblick in die vier Wände des gelernten Ostdeutschen. Auch die notwendige Improvisationskunst soll dabei nicht zu kurz kommen, und den Blick nicht auf die Plan- Not und Mangelwirtschaft jener Zeit verstellen.